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Reise zu den Königspinguinen

 

Im Oktober/November 2008 reiste ich von Deutschland über Argentinien zur antarktischen Insel Südgeorgien (Südgeorgien und südliche Sandwichinseln).  Etwas mehr als 60 Passagiere nahmen an dieser Reise teil, alles natur- und fotobegeisterte Enthusiasten,  darunter auch zahlreiche Berufsfotografen.

Von Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die 60iger Jahre war Südgeorgien Stützpunkt mehrerer Walfangstationen, die derzeit langsam verfallen.  Heute ist der Zugang auf die Insel limitiert, Zahl der Besucher an den verschiedensten Punkten sowie deren Verhalten sind strengen Regeln unterworfen.

 

Eisberg

 

Zweck der Reise war es, das Leben auf diesem abgelegenen Atoll kennenzulernen und im Bild festzuhalten.  Bereits die viertägige Schiffsreise an Bord der „MV Ushuaia" über die Drake-Passage und den Südatlantik, das stürmischste Meer der Welt, ist Abenteuer und Erlebnis zugleich.  Auf einem nur 85 m langen Schiff muß man bei Windstärke 11 und Wellengang bis 10 m alles nicht Befestigte sicher in Schränken verstauen, zur Sicherheit auf dem Boden schlafen und sich wenig auf dem Schiff bewegen - alles andere als eine gemütliche Kreuzfahrt.

 

Meer 

 

Glücklicherweise  tobte dieses mißliche Wetter erst bei der fünftägigen Rückfahrt. Während der vier Tage Hinfahrt konnte man bei angenehmer See verschiedene Albatrosarten,

 

März

 

Riesensturmvögel, Wale und Delphine sowie gigantische Eisberge sichten.

 

Südgeorgien ist heute Brut- bzw. Geburts- und Aufzuchtstätte für verschiedene Tiere wie Königs-, Esel- und Gelbschopfpinguine, die in schier unvorstellbarer Zahl dort vorkommen  sowie von Seeelefanten,

 

Bulle 2

 

Seelöwen, Wanderalbatros usw. usw. und gleichzeitig eine imponierende landschaftliche

 

September

 

Kulisse von strenger Schönheit. 

 

Portrait 

 

So mißt der höchste Berg Mount Paget 2.934 m, insgesamt 11 Gipfel sind über 2000 m hoch und ragen quasi direkt aus dem Meer empor.

 

In einem knapp 1 ½ Stunden dauernden Fotovortrag können Sie mehr über diese Reise erfahren, hören und anhand der einmaligen Fotos sehen, wie die Tierwelt dort nur auf Grund extremer Anpassung überleben kann.  Lassen sie sich so von der Schönheit dieser so fernen Welt verzaubern.

Termine siehe hier.